Fernsehmarathon

Yesss, ich habs wieder mal getan. 

Ist schon eine Weile her seit dem letzten Mal, wie meine Recherche ergeben hat. Und ich bin stolz darauf, bis zum Ende durchgehalten zu haben, auch wenn ich jetzt in den Seilen hänge.

Geholfen hat die Tatsache, dass der Eurovision Contest in Tel Aviv ausgetragen wurde. Da gab’s kein wenn und aber – wir positionierten uns mit viel Knabberzeugs und Getränken vor dem Fernseher, um den Abend zu überstehen. 

Der begann überraschend gut, denn zuerst gab’s eine Doku über die Stadt unseres Herzens und selbst wenn die etwas eindimensional daherkam; man konnte sehen, dass auch Sven Epiney angetan war von der pulsierenden Metropole und ihrer offenen Atmosphäre. Mit wachsender Vorfreude auf die Sommerferien stellte ich mich anschliessend der Herausforderung. 

Die Musik war grösstenteils nicht nach meinem Geschmack, leider, immer noch nicht oder je länger je weniger, aber darum ging’s ja letztlich auch nicht (nur). Es war schön zu sehen, wie so viele verschiedene Länder miteinander können, und dass „wir“ ganz vorne mitmischten, schadete der Motivation dranzubleiben auch nicht.

Ausserdem gaben die Teilnehmenden wie immer ihr Bestes, und auch im schlechtesten Fall kann man das, wie ich finde, estimieren. 

Ein bisschen verstörend war einzig der Auftritt der Isländer, der durch ausserordentlich Hässlichkeit auf allen Ebenen herausstach, und bei dem ich mich im Nachhinein auch noch fragen muss, wo die Truppe ihr Hirn gelassen hat. In Gaza würden sie in ihrem Kostüm nämlich keine fünf Minuten überleben, Palästinenserflagge hin oder her.

Es wurde viel geschrieben und palavert im Vorfeld dieses Grossereignisses. Ich für meinen Teil freue mich darüber, dass der Wettbewerb in Israel ausgetragen wurde und einige der vielen Millionen Zuschauer vielleicht eine Ahnung davon erhaschen konnten, dass dieses Land eine Oase in Bezug auf Toleranz und ist.
Auch wenn ihnen was anderes erzählt wird.

Immer noch eins meiner Lieblingslieder eines ESC (2010). Dieses Jahr hätte das Lied des Themas wegen bestimmt gepunktet.
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