Mit dem Kopf durch die Wand

Welch erwartete Überraschung: Christoph Blocher kandidiert nochmals für National- und Ständerat. Im Alter, wo andere sich zurücklehnen und endlich den Malkurs machen, von dem sie ihr Leben lang geträumt haben, schmeisst er sozusagen nochmals mit Farbbeuteln – an die Wand. Bei dieser Art von Performance gibt es wie stets ein gespaltenes Lager; die einen finden das toll, die anderen rümpfen die Nase.

Herr Blocher tut beides, weil: ER WILL JA GAR NICHT KANDIDIEREN. Er muss bloss. Und so, wie man eben in den Krieg zieht, wenn es nötig ist („zuerst nicht so gern, aber dann gibt man dem Pferd freudig die Sporen“ – hä?) so nimmt er diese grosse Last auf sich. Gott sei Dank steht ihm dabei seine Gattin zur Seite, die sich zwar wegen der erneuten Kandidatur grämt, aber die Last mitträgt. Wie sich das für eine brave Ehefrau gehört.

Hm, ja, solange es in unserem kleinen Land solch tapfere Mannen und Frauen gibt, ist wohl alles nur halb so schlimm.

Oder halb so gut?

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4 Antworten zu Mit dem Kopf durch die Wand

  1. Flohnmobil schreibt:

    Das Bild könnte passender nicht sein.

  2. Renate schreibt:

    Das ist mir direkt in meinen Blog galoppiert 😉 .

  3. Gib´s doch zu. Es ist dir durchgegangen, nachdem du den Blocher abgeworfen hast.

  4. Renate schreibt:

    Die Frage ist natürlich, ob er nicht noch irgendwo am Schweif hängt. Der lässt sich ja nicht so leicht abschütteln…

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