Schlagwort-Archive: Teenager

Aus alt mach jung

Yep, es hat geklappt. Auf meinem im Handy integrierten Notfallpass hat die Zahl gewechselt. Das geht automatisch, ohne dass man was macht. Im richtigen Leben ist es ja auch so. Älter wird man von ganz allein. Witze wie „Wenn du … Weiterlesen

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Gelungene Fusion

„Wie gemein – ich hab von euch beiden das Schlechteste geerbt“, pflegte der Teenager zu schimpfen und so lang ist das noch nicht her. Mittlerweile ist er milder geworden, was daran liegen mag, dass er kein Teenager mehr ist oder … Weiterlesen

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Twenager

Es gibt solche und solche Ereignisse im Leben. Während die einen bahnbrechend sind und das Leben nachhaltig verändern, sind andere im besten Fall bald Geschichte, selbst wenn was gebrochen ist. Dennoch haben sich zwei dieser völlig gegensätzlichen Ereignisse als kongruent … Weiterlesen

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Moderne Partnerschaft

Man weiss es ja, dass Kinder meist besser fahren als deren Erzeuger. So kann es schon mal vorkommen, dass ich mir aus dem Kleidersack, in den mein Kind seine ausrangierten Klamotten steckt, noch das eine oder andere heraus fische. Dieses Phänomen macht auch vor der Technik nicht Halt. Neidisch gucke ich auf den hauchdünnen Apple meines Kindes, während ich dies auf den Tasten meines eigenen Geräts schreibe, das nur noch an … Weiterlesen

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Kein Verlass mehr

„Ach guck doch – ein Osterhase!“. Was der Teenager damit meinte, war natürlich: „Können wir den kaufen?“ Ich dachte daran, dass Osterhasten in den Geschäften schon wieder sehr prominent sind, dass wir noch genügend – zu viel! – Schokolade zu Hause haben, dass ich nicht einsehe, weshalb ich bloss der Form halber doppelt so viel für Schokolade bezahlen soll, die ich nur halb so … Weiterlesen

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Es flowt

Wie werden sie dereinst sprechen? Ich erschrak: Konnte es sein, dass das Tages Anzeiger Magazin ausgerechnet diesmal nicht mitgeliefert worden war? Gerade jetzt, wo ich so erpicht darauf war, weil es um die Jugendsprache ging? Das Heft war aber bloss zwischen den vielen Werbungen versteckt – nochmals Glück gehabt – und tatsächlich, sogar die Zeitung selber fand sich inmitten der zahlreichen Prospekte. Für die Jugendsprache interessiere ich mich aus rein beruflichen Gründen und nicht etwa, weil ich sie selber anzuwenden gedenke. … Weiterlesen

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Fehlgeleitet

„Ach, komm – du bist alt und ich hab schon einen Freund“, meint der Teenager ungerührt und greift zum Löffel. „Also lass uns reinhauen.“ Das tun wir dann auch und lassen es uns schmecken.  Ein wenig jedoch wird die Schlemmerei getrübt von der bangen Frage, die mich seither nicht mehr loslässt: „Wo genau ist im Laufe meiner erzieherischen Bemühungen der entscheidende Fehler passiert…?!“

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Zeitsprünge

Doch, es gibt Orte, wo man auch im fortgeschrittenen Alter tanzen kann, ohne dass es sich um einen gediegenen „Nachmittags Tee“ handelt. Gut, man kommt nicht drum herum zu bemerken, dass es eine Veranstaltung für nicht mehr ganz Junge ist, … Weiterlesen

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Nicht doch

Dass man an diesem speziellen Tag vielleicht etwas zu lange gearbeitet hat, merkt man daran, dass man beim in letzter Minute getätigten Einkauf, nachdem man seine sieben Sachen aufs Band gelegt hat, den Hintermann nötigt, seinen Korb nochmals hochzustemmen, weil man die eigene Tasche darunter vermutet. Sie klemmt derweil aber unter dem Arm. Dass dieser Hintermann ein netter ist, zeigt sich darin, dass er verständnisvoll nickt und einem verrät, wie er kürzlich seinen Schlüssel gesucht hat. Dabei hielt er ihn in der Hand … Weiterlesen

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Fast wie damals

Einen gemütlichen Abend mit einem Schätzi zu verbringen ist immer etwas Schönes, auch – oder vielleicht gerade – wenn dieses jemand anderem zugetan ist. Die Sache verhält sich so: Weil der Teenager in jüngster Zeit stets bis in die Nacht hinein arbeiten muss, sein Schätzi aber trotzdem nicht von ihm lassen mag, bleibt ihm nichts anderes übrig, als zu warten. Weil der Teenager nicht nur vom Schätzi, sondern insbesondere auch von mir, seiner Ernährerin, nicht … Weiterlesen

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Gross geworden

Wie manche Mutter hörte ich seufzen und händeringend bedauern, die Kinder seien zu schnell gross geworden. Ohne mich als Rabenmutter outen zu wollen gestehe ich, dass es Moment gab, in denen ich ein schnelleres Grösserwerden des Kindes durchaus favorisierte. Obwohl: Demnächst werde ich auch zur seufzenden, händeringenden Mehrheit gehören. Dann nämlich, wenn ich an meiner nächsten Feriendestination ganz auf mich allein gestellt sein werde. Weil der Teenager schätzungsweise zweihundert Kilometer von mir entfernt an einem anderen Strand flanieren wird. Das … Weiterlesen

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Reif für die Insel

Wie oft während seines Lebens wartet man sehnlichst auf einen bestimmten Telefonanruf? Einmal aber, da ist man sehr, sehr froh, wenn keiner kommt. So ging es heute dem Teenager, der wahnsinnig erleichtert ist, dass das Telefon NICHT geklingelt hat. Damit ist jetzt nämlich die Sache geritzt, alle Müh‘ der vergangenen Wochen vergessen: Er kann sich entspannt vom Baum plumpsen lassen. Wo er wohl landen wird?

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Forever

War das nicht erst gestern, als der kleine Zwirbel sich im Guezli ausstechen versuchte und am liebsten bei Mcihrwisstschon dinierte? Ein paar Tage muss es wohl doch schon her sein, denn urplötzlich sieht mein Patensohn nicht nur aus wie eine sportlichere Variante von Daniel Brühl, sondern zeigt auch ein weltgewandtes Benehmen, das diesem durchaus gerecht werden würde. Im Vorbeigehen bohrt er noch schnell die längst fälligen Dübel in die Wand, um sich dann seiner eigentlichen Mission zu widmen und nicht nur meine Wohnung, sondern auch mich selber zu verschönern. Ganz offensichtlich sucht der junge Mann … Weiterlesen

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Veloziferisch

„Du meine Güte – die Themen …“, stöhnte der Teenager und liess sich erschöpft aufs Sofa plumpsen. Selbst die Prüfungsaufsicht habe mitleidig den Kopf geschüttelt. Es sei nicht einfach gewesen, aber er habe sich für das erste Thema entschieden und immerhin acht Seiten dazu verfasst. Und so hatte der Teenager das vorläufige Ende einer hektischen Vorbereitungszeit in Form der ersten Maturprüfung sinnigerweise damit zugebracht, sich Gedanken zu Goethes Missbilligung einer immer ruheloser werdenden Gesellschaft zu machen. Für die zunehmende Beschleunigung, die ihm als Inbegriff allen … Weiterlesen

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Kuhtanz

Eben erst ist der Teenager in den Kindergarten gekommen und jetzt … ist Ornella bei uns eingezogen. Dazwischen liegen beinahe 14 Jahre, Grösse 115 bis 36, etwas über 177 Wochen Ferien, so manche Freundschaft, dreissig Zentimeter Haarlänge, mehr als eine Grippe und viele Schrammen, Schulreisen, einmal Lausprogramm das ganze, Prüfungen noch und noch, Zähne, von denen einige gingen und andere kamen, Tränen, Gelächter, ein unversehens geforderter Schub Erwachsenwerden, mehrere Klassenlager und Sprachreisen, davon die schönste … Weiterlesen

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Dankbar

Eigentlich wäre ich heute Abend gar nicht zu Hause gewesen. Weil ich heute Abend nicht zu Hause gewesen wäre, hatte der Teenager das Schätzi und zwei Freundinnen zum Nachtessen geladen. Weil ich nicht hier gewesen wäre, hatte er selber kochen … Weiterlesen

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Kurzsichtig

An einem (mehreren) der vergangenen Tage: Ein Wohnzimmer ohne Fernseher sei seines Namens nicht würdig, fand der Teenager. Ein Leben ohne Fernseher sei aber sehr entspannend, warf ich ein. Ein Fernseher müsse auf jeden Fall her, beschied das Schätzi. Wozu ein Wohnzimmer gut sei, ohne Fernseher, fragte der Teenager. Man habe doch viel mehr Zeit – so, warf ich ein. Ob man jetzt endlich mal…erkundigte sich das Schätzi. Heute sei der Tag, … Weiterlesen

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Spinnert

Der Teenager geniesst seine neue Selbstbestimmtheit in vollen Zügen. Sie kam zeitgleich und in optimaler Kombination mit der Auflösung unseres Familienverbandes. Lustig trippelt er nun vom einen Domizil zum anderen, ist mal bei mir, mal beim Handyman (und oft beim … Weiterlesen

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Zeitsprung

Es ist schon spät, aber im Backofen sieht ein Kuchen (Blaubeermandelschokoladekuchen – sehr frei nach irgendeinem Rezept und heinomal, ist der blau geworden!!!) seinem süssen Ende entgegen. Es gibt Leute, die backen Kuchen und es gibt Leute, die essen ihn. Ich gehöre zu letzteren. W E N N – I C H – E I N E N – K U … Weiterlesen

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Besser Magenweh als Liebesschmerz

Wieso heisst es eigentlich „Liebe geht durch den Magen“? Dem Schätzi ging es kürzlich umgekehrt; sein Magen musste durch – um der Liebe und um des Teenagers willen. Das kam so: Zu zweit hatte man sich auf einen gemütlichen, kuscheligen Abend geeinigt. Zu Hause. (Da zu Hause an diesem Abend bei mir war, war ich zum ersten Teil, wo es ums Essen ging, auch eingeladen, weshalb ich an … Weiterlesen

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