Nachhaltige Belohnung

Als der Twenager kommt, packt er erstmal aus. Aus seiner Wundertüte holte er: drei Frauenzeitschriften, ein Buch (samt Entschuldigung, der zerfledderte Zustand sei darauf zurückzuführen, dass er es am Strand gelesen hätte) und eine Packung Schokolade.

Fast schöner als Weihnachten ist das, denn die Mitbringsel haben symbolischen Charakter.

  • 1. liest der Twenager gerne. Hurrah!
  • 2. ist der Twenager aufmerksam. Es hat sich gemerkt, welches meine Lieblingsschokolade ist. Wie lieb von ihm.
  • 3. hat der Twenager gute Erinnerungen an früher. Uff. (Die anderen hat er verdrängt).

Frauenzeitschriften habe ich mir schon länger keine mehr gekauft. Auf meinen erstaunten Blick folgt sogleich die Erklärung: «Weisst du nicht mehr? Immer, wenn ich krank war, hast du mir «Heftli» gekauft. Das war immer schön.»

Ich finde es auch schön. Selbst, wenn ich gar nicht krank bin, sondern der Situation geschuldet daheim parkiert, mit hochgelagertem Fuss.

Am schönsten aber finde ich es, ein solch fürsorgliches Kind zu haben. Also – nicht irgendeins, sondern den Twenager. Da hat sich der ganze …äh … Aufwand doch mehr als gelohnt.  

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