Jeder nach seiner Façon

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„Jesses!“
So der hier unzensiert wiedergegebene Kommentar der Freundin angesichts unseres Christbaums, beziehungsweise seiner näheren Umgebung.

Ja, wir mögen Weihnachten. Dem Moment, wenn wir zum ersten Mal die Kerzen anzünden, wohnt noch immer ein besonderer Zauber inne und: Es kann gar nicht genug Päckchen unter dem Baum haben. Dass meist nicht viel drin ist, spielt keine Rolle – es geht ums Prinzip und für einmal verdrängen wir umweltrelevante Gedanken, übertrumpfen die äusseren die inneren Werte.

Natürlich hat sich einiges geändert. Während ich vor zwei Jahrzehnten fix und fertig vorm Baum sass, damit die Überraschung für das Kind perfekt war – Hat alles das Christkind gemacht! – ist der Ablauf heutzutage deutlich entspannter. Das Kind hilft mit. Den Baum schmücken wir schon ein paar Tage vorher, damit wir uns länger an ihm erfreuen können und die Vorbereitung des Weihnachtsmenüs ist zum trauten Muki-Event in der Küche geworden, gemütlich und ohne Stress.

In diesem Jahr, aufgrund der Umstände, hatte ich sogar soviel Musse an Heiligabend, dass ich auf die Idee kam, vorher noch schwimmen zu gehen. Es war dann leider zu, aber nur schon die zeitliche Möglichkeit dazu versetzte mich selber in so grosses Erstaunen wie ehemals den Twenager der Anblick der Bescherung nach dem Klingeln des Glöckchens.

Die Zeiten ändern sich. Aber einiges bleibt gleich. Die Päckchen werden immer noch hinter verschlossenen Türen gemacht und nach und nach verstohlen unter den Baum geschmuggelt.
Und ja, darum geht es nicht an Weihnachten, aber ganz ehrlich – ohne wäre nur halb so schön.

Ein frohes und entspanntes Fest euch allen!
Oder auch keins. Ganz wie’s beliebt.

 

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3 Antworten zu Jeder nach seiner Façon

  1. anneinsideoffice schreibt:

    Wenn schon Baum, dann mit richtigen Kerzen. Das hatten wir gestern Abend auch zu Hause. Jetzt sind wir in den Bergen, bis Ende Woche oder bis uns eine Hiobs Botschaft zurückruft wegen meinem Vater. Und vor allem der Freund der Tochter, war überglücklich wegen dem Baum. Und ich konnte die Kinder, dazu bringen sich vor dem Baum, gleich aufgereiht wie früher fotografieren zu lassen. Das gab super fröhliche lachende Bilder, eines davon wird bald als grosses Bild zu Hause hängen 😉

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