Nach aussen gekehrt

Man zeigt ja nicht gern sein Innerstes, auch nicht in einem Blog, obwohl man gerade da oft so tut als ob. Auch wenn man sich den Anschein gibt, ehrlich, authentisch und gnadenlos offen zu sein – meist sind die Informationen so getrimmt, dass man selbst nicht zu schlecht wegkommt.
Selbstdarstellung und so weiter.
Ich bin da keine Ausnahme und in Wahrheit nicht halb so nett und witzig, wie ich mich hier gebe. Weil: Im Alltag habe ich ja keine Delete Taste, da passiert alles in Echtzeit, und da geht dann auf sozialer Ebene schon mal was in die Hose.
Was an sich nicht schlecht ist, denn natürlich eignen sich gerade die kleinen und grossen Katastrophen sehr gut, um darüber zu schreiben. Wenn ich aber darüber schreibe, dann wird ein bisschen geändert, über- oder untertrieben (immer zu meinen Gunsten natürlich), beschönigt, poliert; das Stückchen Leben wieder zum Glänzen gebracht.
Ein grosser Beschiss sozusagen.

Heute präsentiere ich deshalb mal etwas 1:1 aus meinem Innern. Okay, es wurde offensichtlich auch zum Glänzen gebracht, aber nicht von mir. Ich hab es bloss aus der Plastiktüte genommen, die mir kürzlich überreicht wurde und die ich als stolze Trophäe heimgetragen habe.
Aber von tief drinnen kommt’s, Ehrenwort!


Ich bin übrigens richtig begeistert von dem Teil und finde, es könnte glatt als Anhänger durchgehen. In den Schmuckauslagen hab ich jedenfalls schon Schlimmeres gesehen. Selbst die Schrauben sehen ganz putzig aus.
Und mein Ellbogen, der hält jetzt auch ohne all das wieder zusammen. Der wurde nämlich noch ein bisschen getrimmt…

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4 Antworten zu Nach aussen gekehrt

  1. Anhora schreibt:

    Solcherlei Metallwaren kann ich in Form von zwei gefühlt meterlangen Nägeln auch vorweisen (Hallux)! Ist schon ein paar Jahre her, kam aber nicht minder von innen heraus! 😉
    Schön, dass du wieder heil bist. 🙂

    • schreibschaukel schreibt:

      Ja, nicht wahr? Man komt nicht umhin, ein bisschen zu staunen. Das Teil in er Hüfte bleibt hoffentlich für ein bis zwei Jahrzehnte drin. Aber das könnte man sich ja auch nicht um den Hals hängen.

  2. Flohnmobil schreibt:

    Ich freu mich schon drauf, dich mit den neuen Ohrstreckern zu begrüssen. Hoffentlich piekst das nicht allzu sehr.

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