Umkehr

„Gmar chatima tova“ sagen Menschen jüdischen Glaubens zueinander und auch wer es sonst nicht tut, geht heute vielleicht mal in die Synagoge. An Yom Kippur hält der Alltag einen Moment inne. Der höchste Feiertag des Jahres folgt auf Rosch ha-Shana und bildet den Abschluss der zehntägigen Umkehr. Letzte Gelegenheit, um seine Sünden zu bereuen und um Vergebung zu bitten, denn heute wird das, was vor zehn Tagen ins göttliche Buch geschrieben wurde, endgültig besiegelt und damit auch das weitere Schicksal.
Leonard Cohen hat ein schönes Lied dazu geschrieben.

Was mir besonders gefällt an dem Brauch: Geht es um konkrete Missetaten, so kann man nur davon befreit werden, wenn man die betreffende Person selber um Entschuldigung bittet.
Ich bin nicht jüdischen Glaubens, dennoch frage ich mich: Welches Urteil würde wohl über mich gefällt?

Das Stichwort Urteil wiederum bringt mich zu einem weiteren Thema, das mir am Herzen liegt.
Die Welt ist recht harsch mit ihrem Urteil über Israel.

Wie wohltuend ist da die Ansprache von Mosab Hassan Yousef vor den Vereinten Nationen, die für offene Münder sorgt.
Wer mehr über ihn wissen möchte: Der Film „Der grüne Prinz“ gibt Auskunft darüber.

Wirklich interessant wird’s bei Minute 1! 

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