„Gaile“ Ferien

Ungläubig lachte die Kollegin, als ich sagte: „In der ersten Woche geh ich nach Österreich, wo ich eine Basenfastenkur mache “.
Unsereins verwendet ein Dienstaltersgeschenk in Form von zusätzlichen Ferien, um eine Safari zu machen, oder ein Himalaya Trekking oder Inselhopping oder einen Kurs im Eisbärenzähmen oder – mein Alter würde das allenfalls noch rechtfertigen – eine Kreuzfahrt in der Karibik. Abenteuer eben. Und wenn schon Wellness .… „Warum um HImmels Willen fliegst du nicht nach Bali?!“, fragte die beste Freundin mit leichtem Tadel in der Stimme.

Tja.

Und jetzt bin ich in Österreich, Schande über mich, und sitze auf dem Balkon, schaue übers Gailtal und auf die Berge, beides in diesem Moment sonnenbeschienen (es sind die schönen Momente, die man im Leben geniessen soll), geniesse die frische Luft und  lausche den beruhigenden Geräuschen der Bergwelt und freue mich wie eine Königin. 


Schon die Fahrt war übrigens ein Abenteuer: durch unzählige Tunnels, über den Brennerpass, durchs Pustertal und Richtung Plöckenpass, und der wie in einer Choreografie an den richtigen Orten durch die Wolken blitzende Sonne. Ich kam regelrecht in Safari und Trekking Laune.

Aber dann – bin ich unvermittelt in einem Paradies gelandet. Davon vielleicht später.
Nein, ich bin nicht in der Sahara oder auf dem Kilimandscharo, aber das hier ist auch ein Abenteuer. Ich geh auf eine Entdeckungsreise der anderen Art.
Sie führt nach innen.

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4 Antworten zu „Gaile“ Ferien

  1. kat+susann schreibt:

    >Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das gute liegt so nah.<Oft findet sich das Glück oder das Abenteuer oder die Einkehr vor unserer Haustür. Gute Reise! Kat.

  2. Flohnmobil schreibt:

    Im Gailtal steckst du! Da hat es uns vor Jahren mal mit dem Wohnmobil hin verschlagen. Ich hab das irgendwie als schöne, aber für den Fahrer anstrengende Gegend in Erinnerung. Von da aus ging’s weiter ins Gurktal. Noch so ein verhunzbarer Name. Die Österreicher halt…
    Geniess es weiterhin!

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